Die Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel für das Segment Trinkmilch sind mit ersten Ergebnissen abgeschlossen worden.  Mit einem Plus von 1,8  Cent/kg Trinkmilchilch seien Kontrakte mit den Discountern Aldi und Lidl vereinbart worden, heißt es aus Kreisen der Molkereien. Nach Ansicht des  Deutschen Bauernverbandes (DBV) seien sie gemessen an den Erwartungen zu niedrig ausgefallen. Auf Grund der aktuell positiven Marktlage wären bessere Abschlüsse verhandelbar gewesen. Aus Sicht des DBV ist es unverständlich, dass die Molkereien die gute Marktsituation nicht in entsprechendem Umfang nutzen konnten. Die Milcherzeuger könnten aber trotzdem weiter von einem stabilen Markttrend ausgehen, versichert der DBV.
Andere Unternehmen des LEH würden mit den Abschlüssen noch zögern, berichtet die Lebensmittelzeitung (LZ). Die Molkereien seien daher beunruhigt. Sie befürchten, dass Aldi die geringfügig höheren Einkauspresie nicht an die Verbraucher weitergeben und somit auf Handelsgewinne verzichten werde. In diesem Fall würden auch die anderen Handelsunternehmen auf zu niedrigen Preisen bestehen. (az)
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