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Der Agrardiesel-Nachteil der deutschen Landwirtschaft innerhalb der EU muss umgehend beseitigt wer­den. Die Koalition habe den Landwirten "ein dickes Ei ins Nest gelegt", erklärte der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Adalbert Kienle, in den Berliner Parteizentralen von SPD und CDU. Mit der Unterstützung betroffener Landwirte aus Brandenburg hatte Kienle in den Parteizentralen CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla und dem stellvertretenden SPD-Bundestagskandidat Achim Post eine Protest-Resolution übergeben und ein Osternest mit einem symbolischen „dicken Ei“.

Die deutschen Bauern würden im Durchschnitt mit 40 Cent Steuern je Liter Agrardiesel und damit dem höchsten Steuersatz in der EU belegt. Die Landwirte in den anderen EU-Ländern zahlten hingegen unter 10 Cent/Liter Agrardiesel, in Frankreich gar nur 0,6 Cent. Das sei ein untragbarer Wettbewerbsnachteil, bekräftigt der DBV erneut seine Position. (ED)

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