Die Subventionen für Photovoltaik-Anlagen werden gekürzt. Dem Deutschen Bauernverband (DBV) gehen einige Änderungen zu weit. Das von der Bundesregierung vorgestellte Konzept für die Kürzung der Solarförderung gehe in die richtige Richtung, sagte Gerd Sonnleitner, Präsident des DBV. Allerdings zeigt er sich wenig davon angetan, dass das zum Jahresbeginn novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schon wieder geändert werden soll. So sieht Sonnleitner in dem von den Bundesministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU) vorgestellten Konzept, dass auch eine Korrektur des EEG vorsieht, Änderungsbedarf. Insbesondere die Abstandsregelung eines 110-Meter-Streifens für Freiflächen-Photovoltaikanlagen entlang von Bundesautobahnen und Schienenwegen sowie die Umwidmung von Gewerbe- und Industriegebieten hält Sonnleitner für bedenklich. „Hier hat die EEG-Förderung zu einem neuerlichen 'Wildwuchs' von Freiflächenanlagen geführt, was zu Lasten des Schutzes landwirtschaftlicher Flächen geht", so Sonnleitner. Die Förderung der Freiflächenanlagen müsse deshalb angepasst werden. Die jetzt geplante Einmalabsenkung für Dach- und Freiflächen dürfe die grundsätzlich positive Entwicklung bei Photovoltaik nicht abwürgen (az)
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