In der EU-Agrarreform ab 2013 dürften Nebenerwerbslandwirte nicht von einer Förderung ausgeschlossen werden, kritisiert der Deutsche Bauernverband (DBV), Berlin. Nach den neuesten Vorstellungen wolle die EU-Kommission ab 2013 Landwirte, die einen bestimmten Prozentsatz ihres landwirtschaftlichen Einkommens am Gesamteinkommen unterschreiten, von den Direktzahlungen ausschließen, weil sie keine "aktiven" Landwirte mehr seien, heißt es in einer DBV-Mitteilung. Diese Denkweise verstoße völlig gegen die geforderte Suche nach Einkommensalternativen zur Diversifikation in der Landwirtschaft. Zudem würden möglicherweise auch Landwirte mit erheblichen Einkünften aus der gewerblichen Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlage oder einer Biogasanlage unter diese Gruppierung fallen, so der DBV. (ai)  
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