DBV warnt vor außenpolitischer Orientierung in der Agrarpolitik

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Frankfurt a. M./ED, 14. Januar - Der Deutsche Bauernverband (DBV), Bonn, warnt vor einer "Überbewertung außenpolitischer Zielsetzungen" bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik im Rahmen der Agenda 2000. Als Beispiel nennt der DBV die Welthandelsgespräche im Rahmen der WTO und die Ost-Erweiterung der EU. Stattdessen sollten die Leitlinien zum "Modell der Europäischen Landwirtschaft", die auf dem EU-Gipfel im Dezember 1997 verabschiedet wurden, sich jetzt in konkereten Entscheidungen der europäischen Agrar- und Wirtschaftspolitik wiederfinden.
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