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Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in den neuen Bundesländern bleiben im Wertpapiergeschäft weiter auf der Überholspur. Das über die DG Bank Deutsche Genossenschaftsbank AG, Frankfurt a.M., abgewickelte Depotvolumen von Kunden der ostdeutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken erhöhte sich zum Stichtag 31. Dezember 1999 gegenüber dem Vorjahreswert um 21,5 Prozent auf 3,4 Mrd. DM. Besondere Zuwächse habe es dabei im Aktiengeschäft gegeben, sagte Dr. Friedrich Leopold Freiherr von Stechow, Mitglied des Vorstandes der DG Bank, gestern in Frankfurt a.M. Profitiert habe von dem Wertpapierboom auch das Fondsgeschäft der genossenschaftlichen Bankengruppe in Ostdeutschland. Dabei verliere die DG Bank das klassische Kreditgeschäft jedoch nicht aus den Augen. Das Gesamtvolumen der von der DG Bank Niederlassung Berlin im Jahr 1999 an mittelständische Unternehmen vergebenen Kredite habe sich nach Angaben Stechows um 4,5 Prozent auf 2,6 Mrd. DM erhöht. (ED)
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