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Mit der juristischen Gründung des Joint Ventures DG-Rabo International (DGRI) zwischen der Deutschen Genossenschaftsbank (DG) Bank und der Rabobank Nederland noch etwas zu warten, könne eventuell schnellere Erfolge bringen. Dies meinte gestern der Vorstandsvorsitzende der DG Bank, Dr. Bernd Thiemann, auf der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Die Zielrichtung des Joint Ventures werde damit weiter verfolgt, betonte er.

Die ersten Umsetzungsschritte könnten in den bestehenden Organisationen und Rechtsgefäßen vollzogen werden. In einem ersten, möglicherweise sehr schnell zu realisierenden Schritt würde das Investment Banking der Rabobank auf die DG Bank übertragen und das kommerzielle Auslandsgeschäft der DG Bank auf die Rabobank. Die rechtliche Verschmelzung der beiden dann schon zuvor harmonisierten Geschäftsfelder in eine neue Bank hinein wäre der abschließende zweite Schritt. Eine Entscheidung über den Weg zum Joint Venture soll in drei bis vier Wochen fallen, kündigte Thiemann an. (KK)
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