Das amerikanische Saatgut-Unternehmen Monsanto "will mit gentechnisch veränderten Organismen nur noch in Ländern arbeiten, wenn die Politik dies unterstützt".

Mit diesem eindeutigen Statement eröffnete Ursula Lüttmer-Ouazane, Unternehmenssprecherin der Deutschland-Tochter von Monsanto, das Pressegespräch während der DLG-Feldtage. Und Diego Angelo, Geschäftsführer Saatgut Deutschland, das unter der Marke Dekalb angeboten wird, ergänzte: "Wir werden auch mit konventioneller Züchtung unseren Weg finden". Er nannte als Ziel, in Deutschland mit Rapssaatgut Marktführer zu werden. In Europa habe der Konzern bereits diese Marktposition erreicht. Als Besonderheit der Dekalb-Rapssorten strich Angelo die Fortschritte hinsichtlich Phomaresistenz und Schotenplatzfestigkeit heraus.

Bei Mais beschäftigen sich Dekalb-Züchter mit der Frage nach der besten Maissorte für Biogasanlagen. (hed)
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