Dänemark

DLG-Konzern punktet in Deutschland


DLG-Standort im dänischen Barse.
-- , Foto: DLG
DLG-Standort im dänischen Barse.

Das dänische Unternehmen DLG erzielte 2015 auf dem deutschen Markt ein Ergebnis (EBT) in Höhe von 44 Mio. €. Damit entfallen 45 Prozent des Konzernergebnisses auf Deutschland. Der dänische DLG-Konzern, der sich im Besitz dänischer Landwirte befindet, erwirtschaftete im Berichtsjahr in Deutschland einen Konzernumsatz in Höhe von 4,4 Mrd. €. Insgesamt erwirtschaftete der dänische Konzern 2015 einen Umsatz in Höhe von 7,3 Mrd. € und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 97,3 Mio. €.

„Unsere deutschen Tochtergesellschaften – die HaGe AG, Team AG und Deutsche Vilomix – haben 2015 alle zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Diese Aktivitäten bilden ein solides Fundament, um in 2016 auf dem deutschen Markt in unserem Kerngeschäft weiteres Wachstum zu generieren“, sagt DLG-CEO Kristian Hundebøll.

Gleichzeitig habe die HaGe im Januar 2016 mit dem vollständigen Erwerb der Gesellschaftsanteile an der Roth Agrarhandel GmbH, der noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der Europäischen Kartellbehörde steht, einen weiteren Wachstumsschritt in die Wege geleitet. Roth Agrarhandel ist in den Bundesländern Hessen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Direktgeschäft mit der Landwirtschaft stark vertreten.

Gute Ergebnisse im Energiegeschäft

Die Team AG hat die zufriedenstellende Entwicklung im Energiegeschäft aus dem Jahr 2014 fortgesetzt und 2015 die gesteckten Ziele und Erwartungen erfüllt. Dies erfolgte durch Kostenreduktion sowie einer neuen Vertriebsstruktur. Auch die Tochtergesellschaft Deutsche Vilomix, die im Geschäftsbereich Vitamine & Mineralien aktiv ist, hatte ein besonders gutes Jahr, welches sich auch im Jahresergebnis zeigt.

„Der deutsche Futtermittelmarkt befindet sich in einer deutlichen Veränderung, wobei der Absatz unserer qualitativ hochwertigen Lösungen sowohl im Geschäft mit den Landwirten als auch mit den Mischfutterherstellern ausgebaut werden konnte“, stellt Hundebøll fest. Am Produktionsstandort in Haldensleben wird deshalb derzeit in größeren Roh- und Fertigwarenlagerraum, die in Kürze in Betrieb genommen werden, investiert. (da)
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