Molkereikonzern

DMK Group startet mit neuer Struktur

Die DMK Group hat in dieser Woche den Startschuss für ihre umfassende organisatorische und geschäftliche Neuausrichtung gegeben. „Wir verändern den Kern des Unternehmens“, erklärte CEO Ingo Müller diese Woche vor Mitarbeitern. Ziel sei es, eine höhere Wertschöpfung zu erzielen, damit das Unternehmen nach der jüngsten Milchmarktkrise wieder einen Mehrwert für seine Milcherzeuger bieten und ihnen ein wettbewerbsfähiges Milchgeld zahlen kann. Aktuell erhalten die Landwirte einen Auszahlungspreis von 32 Ct/kg Milch.
Executive Board übernimmt das Kommando
Zum neuen Team der zweiten Leitungsebene gehören insgesamt neun Personen im Range eines Chief Operating Officer (COO):
  • Handelsmarke: Thorsten Rodehüser (49)
  • Marke: Matthias Rensch (46)
  • Industrie: Alexander Godow (50)
  • International: Michael Feller (58)
  • Baby: Stefan Eckert (54)
  • Eis: Marcus-Dominic Hauck (43)
  • Landwirtschaft: Dr. Klaus Hein (45)
  • Supply Chain Management: Hermann Köster (54)
  • Personal: Ines Krummacker (46)

Bei Preisschwankungen schnell reagieren

Mit der Neuorganisation trage DMK den Preisschwankungen an den internationalen Milchmärkten Rechnung. Mit den verschiedenen Produkten Käse, Butter, Quark, Desserts, Babynahrung, Eis und Ingredients soll flexibel auf wechselnde Kundenwünsche sowie auf unterschiedliche Marktsituationen reagiert werden. Bei Preisschwankungen will DMK die Milchströme „schnell und effektiv lenken“, so Müller.

Müller und Taucher an der Spitze

Zukünftig organisiert sich der Konzern als strategische statt als operative Holding: Nur noch zwei (statt sieben) Geschäftsführer, CEO Ingo Müller und CFO Volkmar Taucher, entscheiden über konzernweite Strategien und Richtlinien. Die Konzernleitung führt insgesamt die sechs Geschäftsbereiche (Business Units) Handelsmarke, Marke, Industrie, International, Baby und Eis. Die Business Units erhalten weitgehende operative Selbstständigkeit und entscheiden in ihrem Tagesgeschäft eigenverantwortlich mit eigenem Vertrieb, eigener Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Die drei übergeordneten Bereiche Landwirtschaft, Supply Chain Management und Personal sind mit jeweils einem COO im neuen Executive Board unter der Konzernleitung vertreten. (SB)
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