Auszahlungspreis

DMK vertröstet Milchbauern


Der Sprecher der Geschäftsführung der DMK Deutsches Milchkontor GmbH, Zeven, vertröstet seine Milchlieferanten auf das Jahr 2016. Denn zurzeit liege der DMK-Milchauszahlungspreis „nicht immer auf Augenhöhe mit allen Wettbewerbern“, schreibt Josef Schwaiger In der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitschrift „Milchwelt“. Da gebe es „nichts schön zu reden“, so Schwaiger weiter.

Zur unbefriedigenden Situation am Weltmilchmarkt kämen bei DMK Sonderbelastungen, die nach den Worten des Sprechers der Geschäftsführung aus den Investitionen 2012 bis 2014 von insgesamt mehr als 500 Mio. € resultierten. Bezogen auf den Liter Milch errechne sich eine Kostenbelastung von rund 2 Cent in den Jahren 2014 und 2015. Ab dem Jahr 2016 falle aber nur noch die normale Abschreibung AfA an, versprach Schwaiger den Milchbauern und erinnerte außerdem an das „immense Sparpaket“, das im Sommer beschlossen worden sei – auch entgegen der DMK-Wachstumsstrategie. Im August gab er die Devise aus: „Auszahlungspreis vor wichtigem, schnellen Wachstum“.

Grundsätzlich bekräftigte Schwaiger aber seine Zuversicht, dass die DMK-Strategie richtig sei. Künftig weiter vorangetrieben werden solle die Internationalisierung. (db)
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