Der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) und die Nordzucker AG, Braunschweig, einigen sich über die Modalitäten der Rübenkampagne 2011/12. Der Zuckerrübenanbau gewinnt an Attraktivität. Rübenlandwirte im Einzugsgebiet der Nordzucker AG erhalten für Quotenrüben mit einem Standard-Zuckergehalt von 16 Prozent einen Preis von 35,50 €/t. Der Grundpreis liegt um 9,21 €/t über dem Rübenmindestpreis. Unter Berücksichtigung der durchschnittlich gezahlten Nebenleistungen erhalten die Rübenanbauer einen Erzeugerpreis von 47,22 €/t für Rüben, die innerhalb des Liefervertrags für Quotenrüben geliefert wurden. Der Auszahlungspreis für Industrie- und Überrüben liegt einschließlich der durchschnittlich gezahlten Nebenleistungen bei je 36,24 €/t. Nordzucker trägt zudem die gesamten Kosten für das Verladen und den Transport aller Rüben, teilt das Unternehmen mit. Bei Industrierüben wird weiterhin die individuelle Frachtbeteiligung ausgesetzt. 

Nach Ansicht des DNZ ist der Zuckerrübenanbau mit der Ernte 2011 wieder deutlich attraktiver geworden. Derzeit bewegten sich die Zuckerpreise in der EU und auf dem Weltmarkt auf einem weiterhin hohen Niveau, so der Verband. Auch die Aussichten für das kommende Anbaujahr bewertet der DNZ positiv. (az)

 
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