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Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) kritisiert die Untersuchungen des Pesticide Action Network (PAN Germany), Hamburg, zu Pflanzenschutzmittelrückständen als Halbwahrheiten. Im Gegensatz zu anderen Nahrungsmitteln gebe es für Wein keine gesetzlichen Rückstandshöchstmengen für Pflanzenschutzmittel. Vielmehr werden für das Endprodukt Wein mittels eines Umrechnungsfaktors („An- oder Abreicherung“) die Höchstmengen für Keltertrauben zugrunde gelegt, heißt es in der DRV-Stellungnahme. Auf dieser Basis liegen alle von PAN ermittelten Werte weit unter den gesetzlich geltenden Höchstmengen, so der DRV. Darüber hinaus führe der Verband, dem 217 Winzergenossenschaften angeschlossen sind, unabhängig vom PAN seit mehreren Jahren eigene Untersuchungen bei anerkannten Laboren durch. Die dabei gefundenen Rückstände erreichten nicht annäherungsweise die gesetzlichen Höchstmengen. (ED)
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