Zuchtstation

DSV investiert Frankreich

Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) hat im französischen Terminiers 5,2 Mio. € in den Neubau einer Saatzuchtstation investiert. In Frankreich züchtet und prüft die DSV an verschiedenen Standorten Weizen, Gerste, Raps, Futter- und Rasengräser für den französischen Markt. In Frankreich liegen große Teile der DSV Saatgutvermehrungen, die in der ganzen Welt vermarktet werden.

Seit 2007 ist das Unternehmen mit eigenen Zuchtprogrammen vor Ort, um auch der französischen Landwirtschaft an ihre Bedingungen angepasste Sorten anbieten zu können. DSV France Sarl bearbeitet Winterweizen, Wintergerste und Winterraps bisher am Standort Semonville sowie Futter- und Rasengräser in Les Rosiers. Wegen des stetig wachsenden Züchtungsaufwands und der damit einhergehenden Produktionsumfänge besonders beim Weizen habe die DSV eine neue Zuchtstation gebaut, teilte das Unternehmen mit.

In Terminiers in der Region Beauce entstand nun eine neue Saatzuchtstation, die den bisherigen Standort Semonville ersetzen wird. Frankreich hat den größten Markt für Weizen in Westeuropa, umfangreiche Winterrapsflächen und verschiedene Märkte für Gräser. „Die Züchtung vor Ort ist von entscheidender Bedeutung, um für unsere Kunden standortangepasste Sorten zur Verfügung stellen zu können. Wir sehen hier großes Potenzial, darum haben wir in eine neue Saatzuchtstation investiert", so Dr. Dieter Stelling, Bereichsleiter Züchtung der DSV bei der Eröffnungsfeier. (SB)
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