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Der neue BSE-Fall nach dem Verfütterungsverbot von Tiermehl, zeigt einmal mehr, wie wichtig die Ursachenforschung für BSE ist. "Wir brauchen hier endlich verlässliche Ergebnisse", betonte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT), Dr. Hubert Grote, in einer Mitteilung. Es sei für ihn unverständlich, dass die Bundesforschung hierzu noch nicht einmal Zwischenergebnisse vorlegen könne. Stattdessen stürzten sich bestimmte Politiker mit bekannt werden jeden neuen Falls auf den Futtermittelsektor und prangerten angebliche "Verzögerungen" in der Umsetzung des Verfütterungsverbots an.

Die Wissenschaft gehe derzeit zwar davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen BSE und der Verfütterung tierischer Proteine bestehe, schließe aber auch andere Infektionswege längst nicht mehr aus, so Grote weiter. Vor diesem Hintergrund sei das Verfütterungsverbot konsequent. Die Mischfutterbranche selbst wehre sich daher derzeit vehement gegen die Wiederzulassung tierischer Proteine in der Fütterung. (ED)

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