Jahresbilanz

DZ Bank sieht Erfolge bei WGZ-Integration

Nach der Fusion mit der WGZ weiter im Aufwind: Die DZ Bank-Gruppe
-- , Fotos: DZ Bank
Nach der Fusion mit der WGZ weiter im Aufwind: Die DZ Bank-Gruppe

Für 2016 weist die DZ Bank-Gruppe eine Konzernergebnis vor Steuern von knapp 2,2 Mrd. € aus, im Vorjahr waren es noch gut 2,5 Mrd. €. Das Konzernergebnis liegt bei 1,6 Mrd. €. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Kirsch weist heute bei der Pressekonferenz in Frankfurt am Main auf die fusionsbedingten Aufwendungen hin, die in dem Ergebnis berücksichtigt sind. Mit der Integration der WGZ ist Kirsch zufrieden. "Bei der Realisierung von Synergien liegen wir weit vor dem Zeitplan", so Kirsch. Rund 100 bis 150 Mio. € pro Jahr war im vergangenen Jahr anvisiert worden sowie ein Abbau von 700 Stellen. Rund ein Drittel der Synergien seien gehoben, ergänzt Vorstandsmitglied Dr. Cornelius Riese, und 230 Stellen abgebaut, rund 40 Prozent davon an ehemaligen WGZ-Standorten und 60 Prozent in Frankfurt am Main. Im Vordergrund stand hierbei die Vermeidung von Doppelarbeiten in der Verwaltung. Die Vertriebsaktivitäten waren davon nicht betroffen.

Für dieses Geschäftsjahr hat sich die DZ Bank-Gruppe die Neuausrichtung des Immobiliengeschäftes vorgenommen. So sollen die gewerblichen Immobilienaktivitäten der ehemaligen WGZ Bank in die DG Hyp eingebracht werden, erläutert Kirsch weiter. Die DG Hyp mit Schwerpunkt gewerbliche Immoblienfinanzierung wiederum und die WL Bank mit Schwerpunkt private sowie kommunale Immobilienfinanzierung sollen dann fusioniert werden. Von dieser Neuordnung erwartet Kirsch Ertrags- und Kostensynergien im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Darüber hinaus will sich die DZ Bank-Gruppe hin zu einer Holding-Struktur entwickeln, um mehr Transparenz, Effizienz und eine höhere Effektivität in der Steuerung einzelner Geschäftsfelder zu erreichen. (AW)
stats