Beim Lebensmittelkonzern Danone meldet die Sparte für Babynahrung einen Umsatzzuwachs um annähernd 20 Prozent. Damit hat sich vor allem das Geschäft in China nach den Korruptionsvorwürfen und Problemen mit Verschmutzungen wieder gefangen.

Die Babykost hilft auch dem Gesamtkonzern auf die Sprünge. Bereinigt um Währungsschwankungen und Zukäufe kann der Konzern im 3. Quartal ein Umsatzwachstum von 6,9 Prozent erzielen.

Der Bereich frische Milchprodukte kann allerdings lediglich um 0,7 Prozent an Umsatz zulegen. Der Absatz in dieser Sparte sank um 7 Prozent. Grund dafür sehen die Franzosen vor allem in der Russlandkrise. Annähernd 2,8 Mrd. € setzen die Franzosen mit Milchprodukten um.

Für das Gesamtjahr erwartet der französische Konzern einen Umsatzzuwachs zwischen 4,5 und 5,5 Prozent. Laut der Nachrichtenagentur dpa will der Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Frank Riboud, Emmanuel Faber, den kleinsten Bereich des Unternehmens, die Sparte medizinische Ernährung, verkaufen. Dafür gebe es bereits mehrere Interessenten. (hed)
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