Landwirte erhalten in den kommenden Tagen per Post die Nachbauerklärungen. Mit den Gebühren werden Züchtungsaufwendungen finanziert. Die Saatguttreuhand-Verwaltungs GmbH (STV) versendet Anfang April die Formulare zur Nachbauerklärung für das Anbaujahr Herbst 2011/Frühjahr 2012. Landwirte sind aufgefordert, ihre Angaben per Post oder im Internet bis Ende Juni einzureichen. Wie der STV mitteilt, können im Internet Informationen zur Nachbauerklärung und Wissenswertes über die Pflanzenzüchtung abgerufen werden. In der Pflanzenzüchtung regelt der Sortenschutz die Refinanzierung der Züchtung. Seit 1994 sind in der EU-Sortenschutzverordnung und im deutschen Saatgutrecht die Nachbaugebühren verankert. Für den Züchtungsfortschritt und für Gerechtigkeit innerhalb der Landwirtschaft bemüht sich die STV um eine flächendeckende Erhebung der Nachbaugebühren. Sämtliche Einnahmen der STV aus der Erhebung der Nachbaugebühren gehen zu 100 Prozent an die jeweiligen Züchterhäuser, erläutert Dirk Otten, Geschäftsführer der STV. (az)
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