Debatte über Flachs- und Hanfmarktordnung auf Juni vertagt

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Der EU-Agrarministerrat hat sich auf seiner nur drei Stunden dauernden Sitzung am Dienstag in Brüssel nicht mit der Reform der Flachs- und Hanfmarktordnung befasst. Es fehlte die Stellungnahme des Europäischen Parlamentes (EP). Die portugiesische Ratspräsidentschaft hatte den Agrarministerrat extra um einen Tag verschoben, um dem EP Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Abgeordneten verzögerten diese aber auf ihrer Sitzung am Dienstag in Straßburg. Das EP fordert eine deutlich bessere Förderung des Flachs- und Hanfanbaus in der EU als im Reformvorschlag der Kommission vorgesehen. Dies ist im Sinne des Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), das bei der Reform auch noch mehr Subventionen für Deutschland bekommen möchte. Im Juni wird der Agrarministerrat das Thema voraussichtlich erneut angehen. (Mö)
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