Deere profitiert vom US-Markt

Der US-Landmaschinenkonzern Deere & Company, Moline/Illinois, arbeitet im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2010 rentabel. Verbucht wird ein Plus bei Umsatz und Gewinn. Den weltweiten Gewinn für das 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres (November/Oktober) beziffert Deere heute auf 617 Mio. US-$. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 420 Mio. US-$. Den Gewinn für die ersten neun Monate gibt der Konzern mit 1,4 (Vorjahr: 1,1) Mrd. US-$ an. Die Umsätze in der Sparte Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege kletterten dem Konzern zufolge sowohl im 3. Quartal (plus 12 Prozent) als auch in den ersten neun Monaten (plus 3 Prozent). Weitaus bessere Zahlen als ein Jahr zuvor werden auch für den Gewinn in dieser Geschäftssparte ausgewiesen.

Die passablen Zahlen für den aktuellen Berichtszeitraum begründet der Konzern mit der „günstigen Konjunktur in der US-Landwirtschaft" und insbesondere der hohen Nachfrage nach großen Maschinen dort. „Sehr schwach" würden hingegen die Märkte in Europa tendieren. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2010 erwartet der Konzern, dass die Maschinenumsätze das Vorjahresniveau voraussichtlich um 12 Prozent übersteigen werden. „John Deere bleibt gut aufgestellt", versichert Konzernchef Samuel R. Allen. (Sz)
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