Deere und Kuhn bündeln Know-how

Der US-Landtechnikkonzern Deere & Company und die französische Kuhn Group gehen eine strategische Kooperation ein. Sie wollen im Segment Großpackenpressen Synergien erschließen. Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen sieht vor, dass Kuhn Großpackenpressen der Marke John Deere für John-Deere-Kunden in Europa, der GUS, Nordafrika und dem Nahen Osten herstellt. John Deere erwirbt von Kuhn entsprechende Rechte am Know-how, um die Konstruktionsunterlagen der Großpackenpressen weltweit nutzen und sie damit den Kundenanforderungen in anderen Märkten anpassen zu können, informierte der Konzern.

„Dieses Abkommen erlaubt uns, das John-Deere-Produktprogramm im Bereich Heu- und Futterernte für unsere Kunden in der Milchvieh- und Mastviehhaltung sowie in Lohnunternehmen und im gewerblichen Futterhandel weiter auszubauen", so William F. Norton, Vizepräsident der weltweiten Plattform Heu- und Futterernte der John-Deere-Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Die Verfügbarkeit der aus diesem Projekt hervorgehenden Produkte solle im Laufe dieses Sommers bekannt gegeben werden. Zu finanziellen Aspekten der Vereinbarung gab es keine Angaben.

Kuhn gehört zur Bucher Industries AG, Niederweningen/Schweiz. Die Gruppe mit Sitz im französischen Saverne zählt zu den weltweit führenden Herstellern von spezialisierten Landmaschinen. Produktionsstätten befinden sich in Frankreich, den Niederlanden, den USA und in Brasilien. (Sz)
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