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Der EU-Kontrollvermerk auf Verpackungen von Öko-Produkten sollte als Basis-Niveau eindeutig und für alle Verbraucher erkennbar hervorgehoben werden, statt ein deutsches staatliches Zeichen zu etablieren oder weiterhin auf ein "glückloses" ÖPZ zu setzen. Dies schlagen die beiden größten deutschen Bio-Anbauverbände Demeter, Darmstadt, und Bioland, Mainz, vor. Markenartikelhersteller und Handelsunternehmen könnten besondere Qualitätsunterschiede über dieses Basis-Niveau hinaus durch die Profilierung von Eigenmarken oder mit dem Aufdruck von Siegeln und Marken kommunizieren. Peter Schaumberger, Geschäftsführer bei Demeter, und Thomas Dosch, Vorstand Bioland, betonen, dass ihre Verbände nach jeweils eigenen Qualitätsstandards arbeiten, die über die EU-Ökoverordnung hinausgehen. (ED)
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