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Paris/JF, 11. August - Hoffnungen auf verstärkte Lieferungen in die Maghreb-Staaten Algerien, Marokko, Tunesien und auch Ägypten macht sich die französische Getreidewirtschaft. Wie von Getreidefachleuten in Paris hervorgehoben wird, wird Nordafrika aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen im Wirtschaftsjahr 1997/98 einen deutlich höheren Importbedarf haben als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr (1996/97). Der gesamte Importbedarf Nordafrikas wird für das neue Jahr auf 7,7 Mio. t veranschlagt, gegenüber 5,4 Mio. t im zurückliegenden Wirtschaftsjahr. Die Getreideernten in Nordafrika verzeichnen vor dem Hintergrund der Trockenheit nur sehr mäßige Ergebnisse, heißt es in der französischen Getreidewirtschaft zur Begründung.
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