Deutlich weniger Bauernhöfe in EU-Gründerstaaten

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Von 1967 bis 1997 ging in den sechs Gründerstaaten der EU die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe um 42 Prozent zurück. Dies meldete am Mittwoch Eurostat, das Statistische Amt der EU in Luxemburg. Der relative Rückgang war in Belgien mit 69 Prozent am stärksten und in Italien mit 22 Prozent am geringsten. In Dänemark, Spanien und Portugal setzte der Strukturwandel erst später - mit dem Beitritt dieser Länder in die Gemeinschaft ein. Die landwirtschaftliche Produktion wird in der EU von immer weniger Betrieben erledigt. 1997 erzielten 10 Prozent der Betriebe zwei Drittel des gesamten Standarddeckungsbeitrags.(Mö)
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