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Die Erwartung für die diesjährige EU-Rapsernte ist weiter nach unten korrigiert worden. Der Branchendienst Oil World, Hamburg, geht in seiner neuesten Schätzung von nur noch 9,3 bis 9,4 Mio.t aus. Das wäre eine um 2,1 Mio.t kleinere Rapsernte als im Vorjahr. Die Einschätzung von Oil World deckt sich weitestgehend mit den Bewertungen des Großhandels und internationaler Handelshäuser, heißt es in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. In Deutschland sind jetzt nur noch 3,4 bis 3,5 Mio.t Rapssaaten zu erwarten. Das wären rund 0,8 Mio.t weniger als 1999. Grund für die Entwicklung in der EU wie auch in Deutschland sind die Flächeneinschränkung und niedrigere Hektarerträge auf Grund der Trockenheit im Frühsommer. Jetzt kommen noch Ausfälle wegen der verzögerten Ernte hinzu. (St)
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