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Die deutsche Ernte an Ackerbohnen ist gegenüber dem Vorjahr mit 60.698 t um mehr als ein Drittel gesunken. Ursachen sind sowohl eine um 24 Prozent auf 17.645 ha reduzierte Anbaufläche als auch der mit 34,4 dt um knapp 17 Prozent niedrigere durchschnittliche Hektarertrag.
Die größte Ackerbohnenernte wurde in Thüringen mit 12.180 (Vj.: 21.777) t erzielt. Der extreme Rückgang in Thüringen war sowohl auf eine auf 3.621 ha verringerte Anbaufläche als auch auf den mit 33,65 dt niedrigeren Hektarertrag zurückzuführen. An zweiter Stelle folgt Sachsen mit 11.139 (Vj.: 16.016) t. Dort blieb der Anbau mit 3.676 ha relativ konstant, die Hektarerträge sanken jedoch von 34,0 auf 30,3 dt. Nahezu unverändert zu 1999 blieb die bayerische Ackerbohnenernte mit 8.615 t. Bayern rückte damit auf Platz 3 der Ackerbohnenproduzenten vor. 1999 lagen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen noch deutlich vor Bayern, die diesjährigen Ernten fielen wegen deutlicher Flächeneinschränkungen mit 6.734 t in Nordrhein-Westfalen und 4.698 t in Niedersachsen jedoch weit zurück. (GH)
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