Deutsche Ernährungsindustrie auf Europa fixiert


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Die deutsche Ernährungsindustrie nimmt die wachsende Märkte in Asien kaum wahr. Nahrungsmittel aus Deutschland werden derzeit noch wenig außerhalb Europas exportiert. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) und der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. „Wer in Zukunft in Asien erfolgreich sein will, muss dort heute Präsenz zeigen“, sagte Gerd Bovensiepen, PwC-Partner und Leiter des Industriebereichs Handel und Konsumgüter. Die deutschen Unternehmen dürften sich nicht von Zöllen, Einfuhrbeschränkungen und anderen Konsumgewohnheiten in China oder Indien abschrecken lassen. Dabei könnte die staatliche Außenwirtschaftsförderung einen wichtigen Beitrag zur Erschließung der neuen Märkte leisten. Doch das Förderangebot des Landwirtschaftsministeriums (BMELV) ist den Unternehmen noch zu wenig bekannt. (da)
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