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Im Jahr 2006 erzielten die deutschen Hersteller von Landmaschinen und Traktoren ein Umsatzvolumen von 5,2 Mrd. €, was einem Zuwachs um 9,9 Prozent im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Vorjahr entspricht, teilt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) mit. So konnten alleine in Deutschland 13,5 Prozent mehr Landmaschinen und 14,1 Prozent mehr Traktoren verkauft werden. Nachgefragt waren vor allem Maschinen für die Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz. In Deutschland wuchs der Landtechnikmarkt um 11 Prozent auf 3,3 Mrd. €.

Auch der Umsatz auf den Auslandsmärkten fiel laut VDMA überdurchschnittlich positiv aus. Das Exportgeschäft hat sich aber weiter in Richtung Osteuropa verschoben, während der wichtigste Markt Frankreich rückläufig war. Rumänien als neues EU-Mitglied deckt sich derzeit verstärkt mit neuer Landtechnik ein. Russland ist 2006 zum drittwichtigsten Abnehmer der deutschen Landtechnik-Industrie geworden. Dorthin wurde 2006 Landtechnik im Wert von über 500 Mio. € geliefert, was 14 Prozent der deutschen Gesamtausfuhren entspricht. Auch Weißrussland und die Ukraine sind wichtige Absatzmärkte. Darüber hinaus konnten auch die Lieferungen in die USA um 15 Prozent gesteigert werden. (ED)

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