Deutsche Mühlen melden Mahlrekord

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Die Getreidemühlen in Deutschland haben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2007/08 insgesamt fast 6,3 Mio. t Mehl aus Weichweizen und Roggen erzeugt. Mit einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber der Saison 2006/07 sei dies der höchste Wert, seit die Statistik gesamtdeutsch geführt wird, berichten der Verband Deutscher Mühlen (VDM) und die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF), beide Bonn.

Zwischen Juni 2007 und Juli dieses Jahres hätten sich für die Müllerei auf Grund weltweit niedriger Ernten, geringer Vorräte am Weltmarkt und zusätzlicher Nachfrage für Energiezwecke die Rohstoffpreise drastisch erhöht. Entsprechend seien die Abgabepreise für Mehl gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent gestiegen. Die weitere Kursentwicklung ist den Verbänden zufolge bisher ungewiss. Fest stehe jedoch, dass 2008 auf Grund ausgeweiteter Anbauflächen, insbesondere auch bei Roggen, sowie der zumeist günstigen Witterung mengenmäßig eine reichliche Ernte zu erwarten sei. (Sz)

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