Deutsche Viehmärkte vermutlich länger gesperrt

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Die Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche (MKS) in den beiden nordrhein-westfälischen Landkreisen Aachen, Neuss und Hessen haben sich nicht bestätigt, meldeten die zuständigen Ministerien. Ebenfalls Entwarnung wurde gestern für den Verdacht gegeben, der seit Montag für einen Schweinemastbetrieb in Südbrandenburg bestand. Bei einem geschlachteten Schwein, das auffiel, weil es Bläschen am Maul hatte, fiel der erste MKS-Test negativ aus, teilte das Landwirtschaftsministerium in Brandenburg mit. Ein abschließender Befund von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, Tübingen, wird zum Wochenende erwartet.

Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast rief am Montag für Mitte dieser Woche den nationalen Krisenstab ein, um über die Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche zu beraten. Voraussichtlich wird sie die bis Mittwoch befristete Sperrung der Viehmärkte in Deutschland um eine Woche verlängern. (js)
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