Deutsche greifen gern zur Stulle


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Fast 87 kg Brot, Brötchen und andere Backwaren hat ein deutscher Bundesbürger im Wirtschaftsjahr 2006/07 im Durchschnitt verzehrt. Das ist ein leichter Anstieg auf hohem Niveau gegenüber dem Vorjahr, kommentierte die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) in Bonn die neuesten Zahlen. Im Jahr 2006 lag der Pro-Kopf-Verbrauch laut GMF bei 85,9 kg. Das Backgewerbe bleibt damit der wichtigste Absatzweg für die Produkte der Müllerei. Die in den vergangenen Monaten erheblich gestiegenen Preise für Getreide verteuern auch die Produktion von Mehl und damit die Herstellung von Brot. Welche Faktoren den Brotpreis beeinflussen und wie hoch der wertmäßige Anteil des Rohstoffes am Brotpreis ist, erläutert die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. (Sz)
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