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Der Markt für inländische Speisezwiebeln hat sich nach dem Preissturz Ende Juli wieder etwas gefangen. Die Preise sind einigermaßen stabil auf einem Niveau von 16,00 bis 17,50 €/dt ab südwestdeutscher Station. Die Nachfrage leidet jahresbedingt unter der Ferienzeit, hat also etwas an Kontinuität verloren, kann aber dennoch einigermaßen zufrieden stellen. Das Angebot an inländischer Ware aus der neuen Ernte fällt noch mäßig aus und wird vom Markt problemlos aufgenommen. Nachdem die niederländischen Steckzwiebelangebote sich preislich stabilisiert haben und auf etwa gleichem Niveau liegen, bedienen sich die Abpackbetriebe bevorzugt heimischer Ware. Zwiebelläger mussten noch nicht in Anspruch genommen werden. Ohnehin sind die Erträge der frühen Sommerzwiebelsorten mit 40 bis 45 dt/ha nicht übermäßig groß, was sich auch an den Kalibern zeigt. Das Gros der derzeitigen Ernte liegt in der Sortierung 40 bis 60 mm vor. Spanische Gemüsezwiebeln werden nun in sehr guter Qualität angeliefert. Bei leicht drängendem Angebot haben sich die Franko-Preise im Raum Rhein-Main-Neckar auf 28,50 bis 29,00 €/dt mit Sack verringert. (cd)
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