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Japan erlaubt wieder die Einfuhr von deutschem Schweinefleisch. Dies könnte dem schleppenden Exportgeschäft mit deutschem Schweinefleisch neue Impulse geben. Über die Einfuhrbedingungen verständigten sich heute in Tokio Vertreter beider Landwirtschaftsministerien. Ebenso öffnet Japan seinen Markt ab sofort für deutsches Geflügel und Geflügelerzeugnisse, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) mit. Für Rindersamen und Rinderembryonen werden Zertifikate für eine baldige Marktöffnung vorbereitet. Vorausgegangen waren intensive bilaterale Verhandlungen und eine Inspektionsreise japanischer Veterinärexperten nach Deutschland im März 2008.

Japan gehört zu den wichtigsten Exportmärkten für Schweinefleisch. Das Land bezieht rund 750.000 t Schweinefleisch im Jahr aus dem Ausland. Vor der schweinepestbedingten Importsperre lieferte Deutschland etwa 8.000 t im Wert von rund 40 Mio. US-$ nach Japan. Bauchfleisch, Rippen sowie Nackenfleisch mit Speck gehören zu den stark nachgefragten Stücken. (da)

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