Deutschland führt Gerstenintervention


Gerste findet in der EU zu wenig Abnehmer auf dem Markt. In der Getreideintervention wird in dieser Saison die Marke von 2 Mio. t bald erreicht. Die EU-Kommission berichtete am Donnerstag im Verwaltungsausschuss in Brüssel, dass mittlerweile insgesamt 1,97 Mio. t Getreide zur Intervention angeboten worden sind, von denen bisher 240.000 t übernommen worden sind. Bei der Gesamtmenge handele es sich um 1,79 Mio. t Gerste und um 180.000 t Weizen. Deutschland steht mit 700.000 t Gerste ganz oben auf der Liste der EU-Mitgliedstaaten mit Getreideintervention, gefolgt von Frankreich. Weiterhin berichtete die EU-Kommission, dass die EU-Getreideausfuhren zunehmend mühsam werden. Der schwache Dollar mache den Exporteuren zu schaffen. Zwischen dem 26. November und dem 3. Dezember wurden Ausfuhrlizenzen für lediglich 137.000 t Weizen nachgefragt. In besseren Zeiten waren es schon mal 400.000 t Weizen pro Woche. (Mö)
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