Deutschland unterstützt Landwirtschaft in Afrika

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Deutschland unterstützt in diesem Jahr mit 600 Mio. € die Landwirtschaft in Afrika. Diese Hilfe sicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel am ersten Tag des G8-Gipfels im japanischen Toyako Vertretern von afrikanischen Ländern zu. In den kommenden Jahren wird vor allem die Wasserknappheit ein immer größeres Problem werden, ist die Kanzlerin überzeugt. Für Merkel ist die Sicherung der Welternährung ein zentrales Anliegen. Deshalb hat die Bundesregierung bereits im Vorfeld des Gipfels ein Handlungskonzept vorgelegt, das eine kurzfristige Linderung der akuten Ernährungslage, aber auch eine langfristige Strategie zur Steigerung der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion vorsieht. Angesichts der zunehmenden Produktion von Biosprit sprach sich Merkel für internationale Standards aus. Auf keinen Fall dürften Biokraftstoffe die Lebensmittelproduktion verdrängen. Gelingen kann dies mit Pflanzen, die nicht in Konkurrenz zu Lebensmitteln stehen wie etwa Sojabohnen oder Weizen. Es gehe um die Verwertung von Abfällen, Restbeständen von Nahrungsmitteln oder von Holz, aus denen Biokraftstoffe der zweiten Generation hergestellt werden können. (da)
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