Devisengeschäfte schwächen K+S

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Die K+S Gruppe hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 3,34 Mrd. € (plus 13 Prozent) ein operatives Ergebnis von 285,7 Mio. € erzielt. Damit liegt das Unternehmen beim Umsatz deutlich und beim operativen Ergebnis leicht über den Werten des Jahres 2006. Damals vermeldete die K+S die Ergebnisse als Höchstwerte. „Gestiegene Preise bei Standard- und Spezialdüngemitteln sowie die erstmalig ganzjährige Einbeziehung der SPL-Gruppe haben dazu geführt, dass gegenläufige Entwicklungen bei Kosten sowie Währungseffekten überkompensiert werden konnten", sagte Norbert Steiner, Vorstandvorsitzender der K+S AG, Kassel, heute bei der Vorlage des Geschäftsberichtes in Frankfurt. a. M. Das unbereinigte Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter weist für 2007 einen Verlust in Höhe von 93,3 (plus 364,1) Mio. € aus. Hier wirkten sich Verluste aus den Devisenoptionsgeschäften aus. Umsatz und operatives Ergebnis der K+S sollten so Steiner im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr zulegen. Steiner verweist dabei auf die Preiserhöhungen auf den Weltkalimärkten.

Auf der Hauptversammlung am 14. Mai 2008 will der Vorstand wie im Vorjahr eine Dividende von 2 € je Aktie vorschlagen. Darüberhinaus soll mit einem Aktiensplit eine Neueinteilung des Grundkapitals in Höhe von 108,8 Mio. € zur Entscheidung vorgelegt werden. (da)

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