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Die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) will vorerst noch nicht von einem Sieg über die Vogelgrippe sprechen. Jene asiatischen Länder, die solche Meldungen verbreitet hätten, sollten diese auf tiefgehende Untersuchungen stützen, forderten FAO und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), Paris, am vergangenen Freitag, teilt das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien, mit. Wie berichtet, hatte China den Kampf gegen die Seuche vergangene Woche für beendet erklärt. Auch Thailand und Vietnam hatten bekannt gegeben, die Krankheit sei unter Kontrolle. "Die Krise ist noch nicht vorbei", warnten OIE und FAO. In Ländern wie Indonesien, Laos, Kambodscha und Thailand könnten weiterhin neue Ausbrüche auftreten. So lange das H5N1-Virus noch nicht völlig unter Kontrolle sei, bleibe die Gefährdung der menschlichen Gesundheit aufrecht. Vor einer Wiederaufnahme der Zucht müssten sie entsprechende Überwachungsmaßnahmen einführen, um sicherzustellen, dass potentielle Neuinfektionen sofort entdeckt und eingedämmt werden könnten. FAO und OIE verlangten zudem weitere Untersuchungen darüber, wie die Epidemie begonnen hat. (ED)
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