Metta Steenken weist auf die Bedeutsamkeit der Einarbeitung neuer Mitarbeiter hin.
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Metta Steenken weist auf die Bedeutsamkeit der Einarbeitung neuer Mitarbeiter hin.

Metta Steenken, von der Entra GmbH, Lengerich, fokussiert sich in ihrem Vortrag auf die Bedeutsamkeit der ersten 100 Arbeitstage eines neuen Mitarbeiters, sowie auf die Zeit vor dem Arbeitsbeginn. Sowohl die Auswahl der Bewerber, als auch die Einarbeitung muss das betreffende Unternehmen planen und vorbereiten.

Die Beratungsgesellschaft empfiehlt, bei diesem Prozess das bestehende Team nicht außer Acht zu lassen. Steenken hebt hervor, dass sich die Unternehmensführung im Klaren sein muss, dass man unter Umständen die nächsten zehn bis zwanzig Jahre mit dieser Person zusammenarbeiten wird. Insbesondere bei kleinen Unternehmen kann dadurch ein hohes Konfliktpotential entstehen.
Darüber hinaus sollte die persönliche und berufliche Situation des Bewerbers beachtet werden. So macht es einen Unterschied, ob der Bewerber nur von seiner alten Anstellung weg, oder in das neue Beschäftigungsverhältnis hinein möchte.

Neben der Auswahl des richtigen Bewerbers ist die detaillierte Vorbereitung eines Einarbeitungsplans ein wichtiger Faktor bei der Akquise neuer Mitarbeiter. Die Unternehmensführung sollte vorab festlegen, bis wann eine neue Arbeitskraft welche Aufgaben selbstständig ausführen können sollte. Einführungsmaßnahmen, wie die Zusammenführung mit Geschäftspartnern und Kunden sowie von bestehenden Mitarbeitern unterstützte Einarbeitungsmaßnahmen sind für diesen Prozess unerlässlich.

Bei Arbeitsbeginn empfiehlt die Entra GmbH eine persönliche Einführung in das Team. Auch sollte das Unternehmen Feedbackgespräche einplanen, in denen der neue sowie die alten Mitarbeiter Rückmeldung geben können, wie gut die Einarbeitung voranschreitet. (atm)
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