Differenzen durch Dialog ausräumen

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Die Erwartungen der USA und EU an die Agrarverhandlungen im Rahmen der WTO liegen weit auseinander, sagte der Berliner US-Botschafter John C. Kornblum gestern in Potsdam. Anlässlich einer Vortragstagung der Arbeitsgemeinschaft für Wirkstoffe in der Tierernährung (AWT) konzentrierte er die wesentlichen Differenzen auf die Themenbereiche Exportsubvention, nationale Subvention und technische Standards. In diesen drei Bereichen seien die europäische Agrarpolitik nicht geeignet, zu einer Liberalisierung der Märkte zu führen. Insbesondere Exportsubventionen und nationale Subventionen würden zu immensen Nachteilen für ärmere Länder führen, die sich diese Subventionen nicht leisten können. Kornblum äußerte die Erwartung, dass durch intensiven Dialog die unterschiedlichen Standpunkte angenähert werden könnten. (BS)
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