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Dinkel ist zur Ernte 2004 auf einer großen Fläche mit guten Erträgen geerntet worden. Auch in diesem Herbst ist die Anbaufläche erneut gewachsen. Die Dinkelpreise für vertraglich nicht gebundene Ware sind gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres gesunken, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Bundesweit wurde zur Ernte 2004 Dinkel von einer Fläche von 22.833 ha geerntet. Das waren ein Viertel mehr als im Vorjahr. Führend sind nach wie vor die beiden süddeutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, wo sich zusammen mehr als zwei Drittel des deutschen Anbaus befinden. Zur großen Fläche kommen für die Vermarktungssaison 2004/2005 hohe Hektarerträge. Bislang hat der Dinkelmarkt die starke Flächenausdehnung und den Ertragszuwachs verkraftet, ohne dass die Preise ins Bodenlose gesunken sind. Die Erzeugerpreise im Vertragsanbau zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr sogar weitgehend stabil. Das Preisniveau für vertraglich nicht gebundene Ware ist allerdings gesunken. Grund für die recht stabile Nachfrage ist laut dem Bericht eine stetig zunehmende Nachfrage nach Dinkelprodukten aller Art. (ED)
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