Für einen Betriebsteil des Legehennenbetriebs im Kreis Minden-Lübbecke gibt es Entwarnung. Die Eier sind nicht mit Dioxin belastet. Der Biohof bleibt dagegen gesperrt. Wie die zuständige Kreisbehörde heute mitteilt, sind die Eier des vorsorglich gesperrten konventionell betriebenen Teil des Hofes im Kreis Minden-Lübbecke nicht mit Dioxin belastet. Die Sperre für die von dort kommenden einwandfreien Eier ist deswegen aufgehoben worden. Dagegen gilt das Vermarktungsverbot für den Betriebsteil mit ökologisch erzeugten Eiern weiter.

Auf dem Hof grenzt der konventionell betriebene Legehennenstall unmittelbar an den gesperrten Biobetrieb, auf dem belastete Eier gefunden worden sind. Deswegen war auch der konventionelle Teil vorübergehend gesperrt worden. Aktuelle amtliche Untersuchungsergebnisse haben jedoch für die Eier aus dem konventionellen Betrieb keine Überschreitung der Grenzwerte ergeben, berichtet das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke. Die Ermittlungen zu Ursachen und Vertriebswegen im Biohof, der seit 7. März gesperrt ist, dauern weiter an. Die entnommenen Futtermittelproben haben keine Auffälligkeiten gezeigt, berichtet der Kreis. Insgesamt sind nach Angaben des Düsseldorfer Verbraucherschutzministeriums inzwischen mehr als 700.000 Bio-Eier vom Vermarktungsverbot betroffen. (az)
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