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Die Bundesregierung hat einem Vorschlag der Europäischen Kommission nicht zugestimmt, wonach der in Deutschland geltende Orientierungswert für Dioxin in Futtermitteln von 0,5 ng/kg auf 0,75 ng/kg erhöht werden sollte. Allerdings werde das Bemühen der Kommission ausdrücklich begrüßt, zu EU-einheitlichen Maßnahmen zu kommen. Dies ist im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes unabdingbar, so das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn.

In einer Protokollerklärung, die die deutsche Delegation am Freitag vergangener Woche im Ständigen Futtermittelausschuss abgegeben hat, heißt es, Deutschland trete für eine schnelle und nachhaltige Minimierung des Dioxineintrages in die Lebensmittelkette ein und unterstütze alle Maßnahmen der Kommission, die auf dieses Ziel ausgerichtet sind. Die Bundesregierung bittet die Kommission daher, die vorgesehenen Höchstgehalte mit dem Ziel einer weiteren Reduzierung insbesondere bei Fischöl und Fischfutter in allernächster Zeit zu überprüfen. (ED)
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