Dioxin jetzt auch in Eiern aus Bodenhaltung

Die Behörden haben die Vermarktungssperre für den betroffenen Hof im niedersächsischen Aurich ausgeweitet. Die Eintragsursache ist unklar.

Amtliche Beprobungen haben ergeben, dass neben Freilandeiern auch Eier aus Bodenhaltung aus dem konventionellen Legehennenbetrieb mit Dioxin und dixionähnlichen PCB belastet sind, teilt das Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen am heutigen Donnerstag mit. Summenwerte von bis zu 40,86 pg/g wurden ermittelt, der Grenzwert beträgt 5,0 pg/g Eifett.

Die Eintragsursache ist noch nicht geklärt. Die Untersuchungen laufen weiter und würden sich zunächst auf Futtermittel, Boden und Wandverkleidungen in den Ställen konzentrieren, teilte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage von agrarzeitung.de mit.

Die Eier aus Bodenhaltung sind nach aktuellem Kenntnisstand der Behörden nur regional vermarktet worden. Das Unternehmen habe gemeinsam mit den Kreisbehörden in Aurich eine Rückrufaktion gestartet, so die Ministeriumssprecherin.

Belastete Freilandeier aus dem Betrieb waren in der Vorwoche in einer Sammelstelle in Nordrhein-Westfalen gefunden worden. Beide Bereiche des Hofes – Freiland- und Bodenhaltung – sind ab sofort für die Vermarktung gesperrt.

Zur Größe des betroffenen Bestands konnte das Ministerium auf Anfrage keine Angaben machen. (pio)
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