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Die durchschnittliche Dioxinaufnahme der deutschen Verbraucher durch die Nahrung ist deutlich geringer als bisher angenommen und entspricht mit täglich einem halben Pikogramm (billionstel Gramm) je kg Körpergewicht der Hälfte des zulässigen Höchstwertes. Dieses Ergebnis des Forschungsverbundes "Produkt- und Ernährungsforschung" stellte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Martin Wille, vergangene Woche bei der Eröffnung der 35. Kulmbacher Woche der Bundesanstalt für Fleischforschung vor. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin hat als täglich nicht zu überschreitende Gesamt-Dioxinaufnahme des Menschen einen Zielwert von einem Pikogramm pro kg Körpergewicht vorgeschlagen. Dieser Wert liegt an der unteren Grenze des von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Wertes von ein bis vier Pikogramm pro kg Körpergewicht. (ED)
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