Dioxinkontrollen in Belgien gelockert

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Schweine- und Geflügelfleisch von Tieren, die nach dem 20. September 1999 geschlachtet wurden, muss nicht mehr routinemäßig auf die krebserregende Substanz Dioxin untersucht werden. Dies hat der Ständige Veterinärausschuss am Mittwoch in Brüssel beschlossen. Das Gleiche gilt für Eier, die nach dem 20. September gelegt wurden. Mit dieser Entscheidung sind nun alle belgischen Agrarprodukte von den aufwendigen Dioxin/PCB-Tests befreit und auf dem Markt kann wieder Normalität einkehren. Im Mai diesen Jahres waren zahlreiche Verkaufsstopps und Untersuchungen veranlasst worden, nachdem hohe Dioxinkonzentrationen in Geflügel- und Schweinefleisch gemessen worden waren. Es besteht der Verdacht, dass mutwillig Transformatorenflüssigkeit Futterfetten zugesetzt wurden. Die Gerichtsverhandlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. (Mö)
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