Direktzahlungen 2006 stehen fest


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Landwirte in den neuen EU-Mitgliedstaaten erhalten 2006 rund 2,3 Mrd.  € Direktzahlungen. Sie betragen in diesem Jahr 35 Prozent des Niveaus der alten EU-Mitgliedsländer. Die Landwirte in den zehn Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind, haben seither Anspruch auf EU-Direktzahlungen. Die Höhe ist im ersten Jahr auf 25 Prozent des Niveaus in der alten EU-15 festgelegt worden. Eine jährliche Erhöhung ist festgeschrieben. In diesem Jahr sind es 35 Prozent, die aus den jeweiligen nationalen Haushalten noch einmal um 30 Prozent aufgestockt werden dürfen. Die Auszahlung für 2006 kann nach EU-Recht, wie in allen EU-Ländern, am 16. Oktober beginnen und muss bis zum 31. Juni 2007 abgeschlossen sein. Nach einer Aufstellung von Agra Europe London sind im Brüsseler Agrarhaushalt 2006 in der ersten Säule für diese Direktzahlungen an die zehn neuen EU-Länder rund 2,3 Mrd. € eingestellt. Darin sind erstmals etwa 170 Mio. € separate Ausgleichszahlungen nach der neuen Reform der Zuckermarktordnung enthalten. (db)
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