Die Lebensmittelanbieter Lidl und Kaufland begrenzen den Zuckerverkauf in der Grenzregion Ostdeutschlands. Sie reagieren damit auf Hamsterkäufe. Medienberichten zufolge würden Zuckerpakete in Märkten des Handelskonzerns Lidl gegebenenfalls nur noch in „haushaltsüblicher Anzahl" herausgegeben. Hinsichtlich der genauen Menge variierten die Angaben. Als Grund für dieses Vorgehen werden Hamsterkäufe in Grenznähe genannt. In Deutschland sei der Zucker viel billiger als beispielsweise in Polen. Die ebenfalls zur Schwarz-Gruppe gehörende Kette Kaufland würde den Angaben zufolge fünf Pakete pro Kunde abgeben. In den östlichen Grenzgebieten zu Deutschland sei in den vergangenen Wochen eine immer stärkere Zuckernachfrage registriert worden. (az)
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