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Vernünftige Preise für Agrarprodukte forderte der Vizepräsident des sachsen-anhaltinischen Bauernverbandes, Dr. Wolfgang Nehring, berichtet die Volkststimme von einem agrarpolitischen Forum in Krumke bei Osterburg (Sachsen- Anhalt). Er wies auf die ungleich stärkere Förderung des Berufsstandes beispielsweise in den USA hin. Die Bauern dürften nicht zum Spielball der Politik werden. An die Bundesregierung gerichtet erinnerte er daran, dass Landwirtschaftspolitik nicht zuletzt auch Wirtschaftspolitik sei.

Man habe doch in den vergangenen Jahren nicht alles falsch gemacht, betonte Dr. Hartwig Johannsen, Vorsitzender des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt. Milch und Rindfleisch wären nach wie vor gesund. Die bisher auf BSE positiv getesteten Tiere in Deutschland machten nur einen winzigen Bruchteil der geschlachteten Rinder aus. Vom Landesinnungsmeister des Fleischerhandwerks, Hans-Erich Schulze, kam während des Forums die Bemerkung, dass das Einkaufsverhalten der Verbraucher immer noch stärker vom Preis als vom Wissen um Herkunft und Aufzucht der Tiere bestimmt werde. (Bm)
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