Mehrere europäische Staaten machen bei der von Bayern und Österreich gestarteten Initiative „Donau-Soja“ mit. Der Anbau soll Schwung gewinnen.

Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Herzegowina sowie die Schweiz unterzeichneten am Samstag auf der Grünen Woche in Berlin eine gemeinsame Erklärung, die den Anbau von gentechnikfreiem Soja voranbringen soll.

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hatte die Initiative Donau-Soja im vergangenen Jahr gemeinsam mit österreichischen Landesräten auf den Weg gebracht, um die Bauern unabhängiger von Futtermittelimporten aus Übersee zu machen.

Vorgesehen ist eine Intensivierung der Forschung, damit rasche Fortschritte bei Züchtung und Anbau geeigneter Sorten erzielt werden können. Verarbeitung und Vermarktung sollen optimiert, verlässliche Liefer- und Wertschöpfungsketten aufgebaut und der Wissenstransfer in die Praxis verbessert werden.

Derzeit sind allein die bayerischen Bauern auf den Import von jährlich 800.000 t Sojaschrot aus Übersee als Futter für Rinder, Schweine und Geflügel angewiesen. (az)
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