Donau-Soja mit neuem Mitglied


Rumänien unterzeichnet die Donau-Soja-Erklärung. Es bereichert die Initiative mit einem enormen Flächenpotenzial. Mit Rumänien hat jetzt der neunte europäische Staat die Donau-Soja-Erklärung unterzeichnet, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien. "Dieser Beitritt bringt dem Projekt weitere Schubkraft", wird Matthias Krön, Obmann des Vereins, zitiert. Die kommende Anbausaison solle genutzt werden, um dort enge Beziehungen zu Landwirten vor Ort aufzubauen und Best-Practice-Modelle sowie Schulungsprogramme zu entwickeln.

Rumänien verfügt den Angaben zufolge über das größte Potenzial für den Sojaanbau in den EU-27. Bereits vor seinem Beitritt in die Gemeinschaft hatte das osteuropäische Land die Eiweißpflanze laut AIZ auf 170.000 ha kultiviert.  

Die Initiative „Donau-Soja" ist von Bayern und Österreich im September 2012 gestartet worden. Ziel ist es, den Anbau von gentechnikfreiem Soja in Europa voranbringen. Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Herzegowina sowie die Schweiz brachten dazu kürzlich während der Grünen Woche in Berlin eine gemeinsame Erklärung auf Weg. (Sz)
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